Produktinformationen über Eier

In Deutschland werden je Einwohner durchschnittliche jedes Jahr 211 Eier verzehrt, überwiegend von Hühnern. Deutsche Landwirte verkaufen neben Hühnereiern auch Straußen- und Enteneier. In Feinkostläden oder direkt vom Erzeuger kann man unter Umständen sogar Eier vom Rebhuhn, Fasan, Perlhuhn, der Pute, der Gans oder der Möwe erhalten. Das ist ganz anhängig von der Region.

Hier ein paar weitere Produktinformationen über die einzelnen Eiersorten:

Wachteln legen die kleinsten und der Strauß die größten Eier

  • Hühnereier: Die Eier sind in Größenklassen von S-XL eingeteilt und wiegen zwischen 53 und 75 Gramm. Die Farbe von Hühnereiern übrigens genetisch bedingt und abhängig von der Hühnerrasse. Außerdem ist interessant, dass das Eigelb überraschenderweise mehr Eiweiß enthält als das Eiklar.

  • Enteneier: Die Eier wiegen im Durchschnitt mehr als Hühnereier, sie wiegen etwa 60 bis 80 Gramm (den Gewichtsklassen L bis XL bei Hühnereiern entsprechend). Aufgrund der Lebensweise von Enten besteht jedoch eine erhöhte Gefahr des Befalls mit Salmonellen und anderen Erregern. Daher werden heute in Deutschland Enteneier nur noch selten angeboten.

  • Straußeneier So ein Straußenei hat ein Gewicht von 1.200 Gramm bis 1.900 Gramm. Im Durchschnitt haben die Eier einen Inhalt von etwa 1,2 – 1,3 Liter Eimasse, der Rest ist die Eischale. Um zum Inhalt zu gelangen muss man sich mit einem Bohrer, oder einer Säge behelfen.

  • Wachteleier: Wachteln sind die kleinsten europäischen Hühnervögel und legen fünf Zentimeter große und elf bis 13 Gramm schwere gesprenkelte Eier. Trotz der Größe ist die Schale um einiges härter und kann nicht so einfach geöffnet werden. Der Geschmack wird als sehr intensiv beschrieben.

Woher weiß man, ob ein Ei noch frisch ist?

Ihr nehmt ein Glas mit Wasser und lasst das Ei darin fallen. Wenn das Ei frisch ist, geht es im Wasser direkt unter und bleibt auf der Seite am Boden liegen. Ein sieben Tage altes Ei geht unter und stellt sich am Grund mit der Spitze leicht nach oben auf. Dort hat sich bereits eine Luftkammer gebildet. Ein über zehn Tage altes Ei schwimmt an der Wasseroberfläche. Die Luftkammer ist bereits so groß, dass sie das Ei vollständig aufrichtet. Je älter das Ei also ist, desto höher schwimmt es also im Wasser.

Ideal sind Eier übrigens etwa 14 Tage nachdem sie gelegt wurden. Dann haben sie das beste Aroma und lassen sie sich am leichtesten Schälen. Nach drei bis vier Wochen sollten Eier nicht mehr gegessen werden.

In diesen Städten direkt nach Hofläden oder Wochenmärkten suchen um frische Eier zu kaufen.

(Ist Ihre Stadt nicht dabei? Dann suchen Sie hier nach einem Wochenmarkt oder Hofladen direkt in Ihrer Nähe)