Wann ist Erdbeerzeit?
Erdbeeren aus deutschem Anbau gibt es von etwa Ende April bis in den Herbst. Den Anfang machen Erdbeeren aus Folientunneln und Gewächshäusern. Die Freilandsaison beginnt je nach Region Ende Mai oder im Juni und dauert bis in den Juli. Späte und immertragende Sorten liefern bis in den September. Rund ein Drittel der deutschen Ernte stammt inzwischen aus geschütztem Anbau. 2025 wurden im Freiland rund 80.400 Tonnen geerntet, die meisten in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg.
Erdbeeren vom Hof
Erdbeerhöfe verkaufen ihre Ernte im Hofladen, an Erdbeerständen am Straßenrand und auf Wochenmärkten. Weil Erdbeeren nach der Ernte nicht nachreifen, werden sie vollreif gepflückt. Ab Hof bekommen Sie sie oft am Tag der Ernte, mit vollem Aroma.
Erdbeersorten
Frühe Sorten: Flair, Clery, Honeoye
Mittelfrühe Sorten: Elsanta, Korona
Späte Sorten: Florence, Malwina mit großen Früchten
Senga Sengana: gilt als gut geeignet zum Einkochen und Einfrieren
Mieze Schindler: alte Sorte von 1925, klein und sehr süß
Frische Erdbeeren erkennen und lagern
Die Früchte sind rundum rot, glänzen und haben einen frischen grünen Kelch.
Keine weißen oder grünlichen Stellen, Erdbeeren reifen nicht nach.
Ungewaschen, abgedeckt und flach im Kühlschrank lagern, höchstens ein bis zwei Tage.
Erst kurz vor dem Essen waschen und danach den Kelch entfernen, sonst werden sie wässrig.
Eingefroren halten Erdbeeren bis zu zehn Monate.
Häufige Fragen
Reifen weiße Erdbeeren zu Hause nach?
Nein. Erdbeeren reifen nach der Ernte nicht nach.
Warum gibt es schon im April deutsche Erdbeeren?
Weil sie in Folientunneln oder Gewächshäusern wachsen.
Welche Sorte eignet sich für Marmelade?
Senga Sengana gilt als gut geeignet.
Passend dazu
Höfe zum Selberpflücken finden Sie unter Erdbeeren selber pflücken. Zur selben Zeit gibt es Spargel und Rhabarber. Alle Obstsorten mit Saisonkalender finden Sie unter Obst.
Angebot und Öffnungszeiten können sich ändern. Fragen Sie vor dem Besuch direkt beim Betrieb nach.